

Parkhotel Unter den Linden
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| Die Kirche St.Blasii ist wahrscheinlich die älteste der Stadt Quedlinburg. Sie wird heute nicht mehr als Gotteshaus, sondern von der Stadt als Konzert- und Veranstaltungssaal genutzt. |
| Seine heutige Form erhielt das achteckige Kirchenschiff zwar durch einen vollständigen Neubau um 1715, der romanische Turm aber lässt Schlüsse zu, nach denen die Kirche schon lange vor ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1231 bestand. Danach bildete sie schon um 1000 den Mittelpunkt einer der Siedlung, aus denen die Altstadt Quedlinburg entstand. Im Inneren ist die barocke Saalkirche nach dem letzten Umbau mit vergleichsweise schlichten Ausstattungsstücken versehen worden. So erstrahlt lediglich der barocke Kanzelaltar in rötlich-weiß-goldenem Farbenspiel. Gestühl, Empore, Orgelgehäuse und die ornamentierte Stuckdecke erscheinen zurückhaltend oder völlig farblos. |
| Weitere Informationen finden Sie unter: |
| http://www.quedlinburg.de/stadt/tourist/sehensw/blasius.htm |
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| Als damaliges Geburtshaus des berühmten Dichters Friedrich Gottlieb Kloppstock, der am 2. Juli 1724 in Quedlinburg geboren wurde, ist heute das älteste Literaturmuseum Deutschlands. Seit 1995 wurde es mehrmals umgebaut und seit 1999 ist es wieder für Besucher geöffnet. |
| Das heutige Klopstockmuseum liegt am Fuße des Schlossberges und wurde 1560 als repräsentatives Bürgerhaus im niederländischen Fachwerkstil gebaut. Es besitzt eine reichhaltig künstlerisch gestaltete Fassade, sowie einen zweigeschossigen von Säulen getragenen Erker. Von 1702 bis 1817 gehörte es der Familie Klopstock. Danach wechselten die Besitzer mehrfach. Auf Initiative des Klopstockvereins kaufte die Stadt Quedlinburg das Haus und eröffnete es 1899 als Memorialmuseum. Das Museum erlebte mehrere Neu- und Umgestaltungen. Nach den jüngsten umfangreichen Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten wurde das Museum 1999, zum 275. Dichter-Geburtstag und zum 100jährigen Museumsjubiläum wieder eröffnet. |
| Weitere Informationen finden Sie unter: |
| http://www.quedlinburg.de/stadt/kultur/museen/klopst.htm |
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| Der Fachwerkbau allgemein ist in Quedlinburg tief verwurzelt. Seine Urform stellt der Ständerbau dar. Dieser wird so genannt, weil Pfeiler, Säulen oder Ständer dem Haus von der Grundschwelle bis zum Dach die notwendige Stütze geben. |
| Das älteste vollständig erhaltene Haus dieser Bauform, gleichzeitig das älteste Fachwerkgebäude der Stadt, steht in der Wordgasse 3 und stammt aus dem beginnenden 14.Jh. Es ist ebenfalls das zweitälteste Beispiel für den Fachwerkbau in Deutschland. Das bis 1965 bewohnte Haus wird seit seiner Restaurierung als Museum genutzt, in dem Exponate, die die Entwicklung des Fachwerks beschrieben, ausgestellt sind. Am 10.Juli 1997 wurde der Ständerbau das Opfer eines nächtlichen Brandanschlages. Nach den Sanierungsarbeiten wurde der Ständerbau wieder eröffnet. |
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| Der Münzenberg ist ein Hügel, gegenüber vom Schlossberg gelegen. Auf dem Hügel befinden sich etwa 60 kleine Fachwerkhäuser dicht an dicht gedrängt. |
| 986 befand sich hier das Marienkloster, das einzige Frauenkloster der Stadt. Im Bauernkrieg (1524-1526) wurde das Kloster teilweise zerstört und von den Nonnen verlassen. Traditionell war das Bergplateau Wohngebiet der armen Leute. Ende des 16.Jh. siedelten sich Spielleute, Schausteller, Kesselflicker, Tagelöhner und Scherenschleifer an. Sie bauten ihre Häuser in die noch stehenden Mauerreste der Klosterkirche hinein. In diesem verwinkelten Häuserkomplex kann der Besucher noch heute den Schornstein der alten Klosterbäckerei erkennen. Die Münzenberger Musikanten, die sich als Wandermusikanten auf Hochzeiten, bei Taufen und Begräbnissen ihren Lebensunterhalt verdienten, lebten ebenfalls in diesem Stadtgebiet. Ihnen ist das Denkmal des Quedlinburger Bildhauers Dreysse auf dem Markt gewidmet. |
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